MPU TRICKS DER PSYCHOLOGEN
Tricks der MPU Psychologen? Gibt es die? In der MPU wird der Psychologe Ihnen MPU Fragen zu Ihrer Fragestellung stellen. Doch wie macht er das? Benutzt er gemeine Fallen?
Es gibt verschiedene Themenbereiche, die der MPU Psychologe mit Ihnen durcharbeiten muss, um zu einer Prognose zu kommen. Dabei bedient er sich zum Teil an Fragen, die er immer oder fast immer stellt. Es handelt sich hierbei um eine Art Fragenkatalog welchen er mit Ihnen durchgeht.
Da es sich aber um ein Gespräch handelt, werden nicht in jeder MPU genau dieselben MPU Fragen gestellt.
Das sind die Tricks hinter den MPU Fragen
Der Gutachter wird sich im Gespräch an Ihren Antworten orientieren, das heißt, er wird nachfragen oder nachhaken, wenn er denkt, dass ihm die Antwort noch nicht reicht oder wenn er vielleicht vermutet, dass Sie nicht die Wahrheit sagen.
Diese Art von Fragen werden von vielen MPU Kandidaten oft als unangenehm erlebt. Manch einer fühlt sich von diesen MPU Fragen sogar provoziert.
Dies steckt jedoch nicht dahinter! Was wie ein fieser Trick der Psychologen aussieht, ist in eigentlich ganz üblich.
Der Psychologe will einfach sicher gehen, sofern es ihm möglich ist, dass Sie aus Ihrem Fehler gelernt haben und Ihre Vergangenheit aufgearbeitet haben.
Manchmal will der MPU Gutachter sogar eine Hilfestellung geben, wenn er bestimmte MPU Fragen wiederholt. Es kann sein, dass er Ihnen hier die Chance gibt, Ihre Antwort noch einmal zu verbessern. Es ist in diesem Fall also kein psychologischer Trick in der MPU, sondern ein übliches Vorgehen.
Kein Blickkontakt – Ein psychologischer Trick der Gutachter?
Wundern Sie sich in der MPU nicht, wenn der Psychologe während des MPU Gesprächs Aufzeichnungen macht. Wenn Sie zuhause üben, sitzt natürlich niemand gegenüber, der Aufzeichnungen macht. Dann ist die Gesprächssituation mit dem Gutachter natürlich etwas befremdlich. Manchmal fühlen sich Kunden davon provoziert oder nicht ernst genommen.
Aber das werden Sie bewältigen, wenn Sie gut vorbereitet sind. Es ist in der MPU üblich, dass der MPU Gutachter am Computer mitschreibt oder sich Notizen macht. In Ihrem MPU Gutachten wird am Ende eine komplette Aufzeichnung Ihres Gespräches zu finden sein. Daher kann es sein, dass es vielleicht zu wenig Blickkontakt kommt, weil der Psychologe mit der Aufzeichnung beschäftigt ist.
Lassen Sie sich davon nicht irritieren, das ist vollkommen normal und kein Trick der MPU Psychologen.
Unfreundlicher Psychologen – Ein gemeiner Trick in der MPU?
Die meisten Psychologen sind in der MPU nicht besonders fröhlich oder freundlich. In den meisten Fällen sind die Gutachter sogar so neutral wie möglich.
Es ist weder ein schlechtes Zeichen noch ein gutes Zeichen und passiert fast in jeder MPU. Es ist eine wichtige Untersuchung, ähnlich einer Prüfung, und so wird der Gutachter sich auch verhalten und Ihnen die Fragen stellen. Und Sie sollten dann genau so professionell antworten.
Sie wollen keine Freunde gewinnen, und das will der Gutachter auch nicht. Daher ist es für das Gespräch kein psychologischer Trick, wenn der MPU Gutachter nicht der sympathischste ist.
Keine Trick-Fragen der psychologischen Gutachter
In der MPU, vor allem im psychologischen Teil, werden Ihnen ganz unterschiedliche MPU Fragen gestellt. Je nach Fragestellung in der MPU (also Alkohol, Drogen oder Verkehrsrecht) unterscheiden sich diese Fragen deutlich.
Das ist ganz logisch, weil Sie ja ein bestimmtes Fehlverhalten in Bezug auf Drogen, Alkohol oder Straftaten an den Tag gelegt haben. Daher muss der Gutachter auf Ihren Fall bezogen prüfen, ob Sie etwas daraus gelernt haben und ob Sie dieses Verhalten auch in Zukunft an den Tag legen werden.
Er wird sich vorher Ihre Führerscheinakte genau anschauen. Das macht der Gutachter nicht, um Sie in eine Falle zu locken oder auszutricksen. Er muss auf das MPU Gespräch vorbereitet sein. Sonst kann er Sie nicht angemessen und nicht fair beurteilen.
MPU Fragen wegen Alkohol
Bei einer MPU wegen Alkohol müssen Sie sich zum Beispiel darauf einstellen, dass der Gutachter Sie zuerst nach Ihrem Delikt befragt- also dem Ereignis, wo Sie mit Alkohol am Steuer erwischt wurden.
Es gibt aber auch MPU Fragen zu Ihrer Vergangenheit mit Alkohol, und Fragen zu den Gründen Ihres Konsums. Wer richtig auf MPU Fragen antworten möchte, sollte schon im Vorfeld überlegen was er sagen kann.
Die Fragen nach den Gründen, oder auch Motiven, sind meist recht umfangreich. Sie müssen wissen, warum Sie etwas getan haben, damit Sie es auch in Zukunft vermeiden können. Ihr Wunsch, nicht mehr Alkohol zu trinken, wird auch genau überprüft.
Es wird geschaut, ob es ein bloßes Vorhaben ist oder ob Sie dies abgesichtert haben. Das heißt, auch das Thema Rückfall oder Rückfallvermeidung wird in MPU Fragen zu Alkohol auftauchen.
MPU fragen wegen drogen
Bei einer MPU wegen Drogen verhält es sich ähnlich. Je nach konsumierter Droge werden auch unterschiedliche Abstinenzzeiten gefordert werden, und die Gutachterin wird Sie auch fragen, wie Sie die Zeit bislang bewältigt haben.
Dies ist aber nur ein Teilbereich, der beispielhaft genannt wird.
MPU fragen bei punkten
Bei einer MPU wegen verkehrsrechtlicher Verstöße wird der Gutachter vor allem wissen wollen, wie es sein kann, dass Sie immer wieder gegen die geltenden Gesetze verstoßen haben.
Dies macht er mit MPU Fragen zu Ihrer Einstellung zu Gesetzen oder auch Ihrem Verhalten im Straßenverkehr insgesamt. Er wird auch von Ihnen wissen wollen, wie Sie sich plötzlich an Gesetze halten wollen, wenn Sie vorher solche Schwierigkeiten damit gehabt haben.
All diese MPU Fragen erfordern eine MPU Vorbereitung. Sie sollen sich mit dem Thema beschäftigt haben und Ihre Lehren daraus gezogen haben. Diese dürfen aber nicht nur oberflächlicher Natur sein. Das wird der MPU Psychologe schnell durchschauen. Dafür braucht er keine Tricks – er weiß, worauf er achten muss.
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