MPU wegen Aggression
Was will der Gutachter von mir wissen?

Eine Schlägerei. Eine massive Bedrohung. Wiederholte Konflikte. Eine Eskalation im Straßenverkehr oder eine andere aggressive Straftat.
Und plötzlich steht neben dem Strafverfahren auch noch das Thema Führerschein im Raum.
Viele Betroffene reagieren darauf mit Unverständnis:
„Was hat mein Streit mit meiner Fähigkeit zu fahren zu tun?“
Genau dieser Zusammenhang kann bei einer MPU untersucht werden.
Aggression bedeutet nicht automatisch MPU
Nicht jeder Streit und nicht jede Straftat führt zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung.
Wenn jedoch erhebliche oder wiederholte Auffälligkeiten Zweifel an der Fahreignung begründen, kann das Verhalten auch fahrerlaubnisrechtlich relevant werden.
Dann sollte die Vorbereitung genau auf die behördliche Fragestellung ausgerichtet werden.
„Ich bin eigentlich gar nicht aggressiv“
Diesen Satz hören wir häufig.
Vielleicht stimmt er sogar im normalen Alltag.
Die entscheidende Frage ist aber:
Warum ist es in der konkreten Situation trotzdem zur Eskalation gekommen?
Aggression entsteht selten aus dem Nichts.
Oft gibt es bestimmte Auslöser.
- Kränkung.
- Provokation.
- Stress.
- Alkohol.
- Das Gefühl, nicht respektiert zu werden.
- Kontrollverlust.
- Wut.
- Oder den starken Wunsch, sich durchzusetzen.
Der Gutachter möchte Ihre Eskalationskette verstehen
Eine gute Aufarbeitung schaut nicht nur auf die letzten Sekunden vor der Tat.