MPU wegen Punkten
Warum „Ich fahre jetzt vorsichtiger“ nicht ausreicht

Der Führerschein ist wegen zu vieler Punkte weg und jetzt steht eine MPU an.
Viele Betroffene denken zunächst:
„Ich habe verstanden, dass ich mich an die Verkehrsregeln halten muss. Ich fahre jetzt vorsichtiger.“
Das klingt vernünftig. Für eine MPU ist es aber meistens noch zu wenig.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht nur, ob Sie die Verkehrsregeln heute kennen.
Der Gutachter möchte verstehen, warum Sie sie früher immer wieder nicht eingehalten haben.
Ein Verstoß kann passieren – viele Verstöße ergeben ein Muster
Zu schnell gefahren. Handy benutzt. Rotlicht übersehen. Zu dicht aufgefahren.
Für jeden einzelnen Verstoß findet sich schnell eine Erklärung.
- „Ich hatte es eilig.“
- „Ich war unaufmerksam.“
- „Ich musste dringend ans Telefon.“
- „Ich habe die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt.“
Bei einer Punkte-MPU wird aber nicht nur jeder Vorfall einzeln betrachtet. Interessant ist das Muster dahinter.
Warum kam es immer wieder zu Regelverstößen?
Was steckt hinter Ihrem Fahrverhalten?
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein.
Bei einem Menschen ist es permanenter Zeitdruck. Ein anderer überschätzt seine Fähigkeiten. Manche reagieren im Straßenverkehr schnell gereizt oder ungeduldig.
Auch beruflicher Stress, Konkurrenzdenken, Gleichgültigkeit gegenüber Regeln oder die Einstellung „Das wird schon gutgehen“ können eine Rolle spielen.
Genau diese persönlichen Zusammenhänge müssen verstanden werden.