MPU bestehen
10 Fehler, die Sie bei der Vorbereitung vermeiden sollten

Wer zur MPU muss, möchte vor allem eines:
Den Führerschein zurück.
Genau dieser Druck führt aber manchmal zu Entscheidungen, die unnötig Zeit und Geld kosten.
Hier sind zehn Fehler, die wir in der MPU-Vorbereitung immer wieder sehen.
1. Zu spät mit der Vorbereitung beginnen
„Meine MPU ist in drei Wochen. Können wir das noch schnell machen?“
Manchmal lässt sich in kurzer Zeit noch viel erreichen.
Aber echte Verhaltensänderung und erforderliche Abstinenznachweise lassen sich nicht beliebig beschleunigen.
Je früher Sie wissen, was tatsächlich erforderlich ist, desto besser können Sie planen.
2. Die genaue Fragestellung nicht kennen
„Ich muss eine Alkohol-MPU machen.“
Das ist eine erste Information.
Für eine gezielte Vorbereitung ist aber der genaue Untersuchungsauftrag wichtig.
Schauen Sie deshalb in das Schreiben der Fahrerlaubnisbehörde.
3. Einfach irgendeinen Abstinenznachweis beginnen
Sechs Monate? Zwölf Monate? Haare? Urin? Alkohol gleich mit testen?
Bitte nicht raten.
Klären Sie zuerst, was zu Ihrem konkreten Fall passt.
Eine falsche Nachweisplanung kann Monate kosten.
4. Musterantworten aus dem Internet auswendig lernen
Der Gutachter hat keine Liste, bei der nach einer bestimmten Antwort automatisch ein grüner Haken erscheint.
Er stellt Rückfragen.
Eine fremde Geschichte hält diesen Rückfragen selten lange stand.